Dr. Bertram Melzig-Thiel – Gesprächspartner für den Mittelstand

Technik, Transformation und Unternehmertum aus der Praxis

Wie bleibt ein mittelständisches Industrieunternehmen in Deutschland innovativ, wettbewerbsfähig und gleichzeitig seiner eigenen DNA treu?

Dr. Bertram Melzig-Thiel ist Geschäftsführer der GEIGER Antriebstechnik aus Bietigheim-Bissingen – einem mittelständischen Industrieunternehmen, das seit 1952 Antriebslösungen für Sonnen- und Sichtschutz entwickelt und produziert. Seit Ende 2024 verantwortet er sämtliche Marktbereiche und gestaltet die Weiterentwicklung von GEIGER zum branchenübergreifenden Systemanbieter. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Motoren und Antriebstechnik. Es geht um die Frage, wie sich ein produzierendes Unternehmen in Deutschland für die Zukunft aufstellt: mit eigener Entwicklung und Fertigung, neuen Geschäftsfeldern, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz – ohne dabei den Anspruch an Qualität und „Made in Germany“ aus den Augen zu verlieren.

Warum Dr. Melzig-Thiel?

Als promovierter Ingenieur und Geschäftsführer verbindet Dr. Melzig-Thiel technische Expertise mit unternehmerischer Verantwortung. Er kennt sowohl die Perspektive des Ingenieurs als auch die Herausforderungen, die mit der Führung eines mittelständischen Industrieunternehmens verbunden sind. Er spricht dabei nicht aus der Theorie, sondern aus der täglichen Praxis: über Technologie, Produktion, Märkte, Transformation und die Frage, wie Mittelstand in Deutschland auch in Zukunft erfolgreich sein kann.

Seine berufliche Erfahrung reicht dabei über unterschiedliche industrielle Branchen hinweg

Vom Maschinen- und Anlagenbau über Metall- und Kunststoffverarbeitung bis hin zu Automatisierungs- und Elektrotechnik. In seiner beruflichen Laufbahn führte er bis zu 350 Mitarbeitende mit einem Umsatz von bis zu 270 Millionen in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien.

Auch als Autor beschäftigt sich Melzig-Thiel mit unternehmerischen und organisatorischen Fragestellungen.

2013 erschien gemeinsam mit Matthias Joos sein Praxisleitfaden „Corporate Development“. 2026 wurde außerdem die überarbeitete zweite Auflage seines Buches „Leadership? Frag doch einfach!“ veröffentlicht.

Warum GEIGER?

Bei GEIGER trifft diese Erfahrung auf einen sehr konkreten Mittelstandsfall: Das Unternehmen beschäftigt etwa 250 Mitarbeitende und produziert nach wie vor am Standort Bietigheim-Bissingen. Auf mehr als 20.000 m² werden unter anderem Zerspanung, Kunststofftechnik, Motorenfertigung und Montage miteinander verbunden. Die überdurchschnittlich hohe Fertigungstiefe reicht damit von der Produktentwicklung bis zur Serienproduktion. Gerade diese Verbindung von Tradition, industrieller Fertigung und Zukunftsorientierung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für ein Gespräch über die Herausforderungen des deutschen Mittelstands.

Warum GEIGER?

Bei GEIGER trifft diese Erfahrung auf einen sehr konkreten Mittelstandsfall: Das Unternehmen beschäftigt etwa 250 Mitarbeitende und produziert nach wie vor ausschließlich am Standort Bietigheim-Bissingen. Auf mehr als 20.000 m² werden unter anderem Zerspanung, Kunststofftechnik, Motorenfertigung und Montage miteinander verbunden. Die überdurchschnittlich hohe Fertigungstiefe reicht damit von der Produktentwicklung bis zur Serienproduktion. Gerade diese Verbindung von Tradition, industrieller Fertigung und Zukunftsorientierung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für ein Gespräch über die Herausforderungen des deutschen Mittelstands.

Mögliche Podcast-Themen:

Made in Germany – kann Produktion in Deutschland noch funktionieren?

GEIGER ist ein interessantes Praxisbeispiel für die Frage, wie sich industrielle Produktion am Standort Deutschland langfristig behaupten kann.

  • Was bedeutet „Made in Germany“ heute tatsächlich noch?
  • Wie lässt sich hohe Fertigungstiefe in Deutschland wirtschaftlich darstellen?
  • Wann lohnt es sich, Produktion im eigenen Land zu halten?
  • Ist Qualität allein noch ein ausreichendes Verkaufsargument?
  • Welche Rahmenbedingungen braucht der industrielle Mittelstand, um in Deutschland wettbewerbsfähig zu bleiben?
  • Warum kann es strategisch sinnvoll sein, möglichst viel Know-how und Wertschöpfung im eigenen Unternehmen zu halten?

 

GEIGER produziert seit Jahrzehnten ausschließlich am Standort Bietigheim-Bissingen und versteht die eigene Fertigungstiefe als wesentlichen Bestandteil der Produktqualität und Wettbewerbsfähigkeit.

KI im Mittelstand – zwischen Hype und echter Wertschöpfung

Ein zweiter spannender Ansatz wäre die Frage, wie mittelständische Industrieunternehmen mit künstlicher Intelligenz umgehen sollten. Dabei könnte Melzig-Thiel aus der Perspektive eines technisch geprägten Geschäftsführers diskutieren:

  • Wo kann KI im Mittelstand tatsächlich einen messbaren Mehrwert schaffen?
  • Wie verhindert man, dass KI nur zum nächsten Management-Buzzword wird?
  • Welche Prozesse sollte ein Unternehmen zuerst automatisieren?
  • Was verändert KI in Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung und Kundenservice?
  • Wie viel KI braucht ein mittelständisches Unternehmen wirklich?
  • Und welche Rolle spielen dabei Mitarbeitende, Unternehmenskultur und Führung?

 

Gerade seine Kombination aus Technik, Strategie, Vertrieb und Unternehmensentwicklung macht diesen Blickwinkel interessant.

Mittelstand zwischen Tradition und Transformation

Alternativ könnte das Gespräch breiter angelegt werden.

  • Wie entwickelt man ein etabliertes Industrieunternehmen weiter, ohne seine Identität zu verlieren?
  • Wie schafft der Mittelstand die Transformation – basierend auf den eigenen Stärken – und bietet aggressiven Wettbewerbern erfolgreich die Stirn?

Melzig-Thiel steht bei GEIGER genau an dieser Schnittstelle. Er kam Ende 2024 in die Geschäftsführung eines traditionsreichen Industrieunternehmens und soll gemeinsam mit der bestehenden Führung die marktorientierte Weiterentwicklung vorantreiben. Seine eigene Beschreibung bringt den Ansatz gut auf den Punkt: Im Mittelpunkt steht für ihn die Verbindung von Technik und Markt sowie Ingenieurskunst und Vertrieb.

Dr. Bertram Melzig-Thiel
Geschäftsführer, GEIGER Antriebstechnik
Bietigheim-Bissingen

Kurzprofil

  • Jahrgang 1970, geboren in Dresden
  • Studium Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften in Stuttgart, Hohenheim und Cambridge
  • Promotion
  • Mehr als 20 Jahre Erfahrung in Industrie und Mittelstand
  • Strategische Unternehmensentwicklung und Corporate Development
  • Operative Führungsverantwortung bis zur Vertriebsgeschäftsführung
  • Erfahrung in Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierung, Elektrotechnik sowie Metall- und Kunststoffverarbeitung
  • Seit April 2025 Geschäftsführer der GEIGER Antriebstechnik
  • Verantwortlich für Vertrieb, Marketing, Produktmanagement, Business Development und Customer Service
  • Autor von Fachbüchern zu Corporate Development und Leadership
  • International erfahren und gleichzeitig stark im deutschen Mittelstand verwurzelt

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